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Lüdinghauser tor

Das Lüdinghauser ist eins der markantesten Sehenswürdigkeiten in Dülmen, und zugleich auch eins der Wahrzeichen dieser Stadt, neben den Wildpferden. Das Tor wird von vielen als Verkehrshindernis wahrgenommen, zwei Autos passen nur mit Mühe und Not nebeneinander durch die Einfahrt. Als die Pforte durch die ehemalige Stadtmauer gebaut worden ist, dachte man wohl noch nicht an den zukünftigen Verkehr.

Die Ursprünge der Anlage reichen bis ins 14.Jahrhundert zurück, zuerst gab es an dieser Stelle ein hölzernes Tor. Wahrscheinlich wurde Ende des 15 Jahrhunderts erst die steinere Version errichtet.

Interessanterweise diente bis 1906 einer der Türme als Stadtgefängnis. Zum 600 Jährigen Stadtjubiläum wurden 1908 die Türme neu eingedeckt. Dabei wurde auch die steinere Verbindung als Mittelbau errichtet.

Der steinere Mittelbau ist die Verbindung zwischen den Türmen.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Tor zerstört, zum Glück wurde dieses wieder errichtet.

Jeder Dülmener wird in seinem Leben wahrscheinlich mehrere tausend Mal durch das Tor gefahren oder gegangen sein. Es gehört zur Stadt wie kein anderes Bauwerk. In der Nähe von der Innenstadt und der Hauptkreuzung, kann man das Bauwerk gut sehen.

Das Tor von der Kreuzung aus gesehen.

Als Besucher gehört es zum Pflichtprogramm, einmal durch das Tor gegangen zu sein. So wie es dazu gehört in Köln den Dom besichtigt zu haben.

Rechts vom Lüdinghauser Tor befindet sich der Nonnenturm der ebenfalls zur ehemaligen Stadtmauer dazu gehörte.

Ehemaliger Truppenübungsplatz wird zum Naturschutzparadies

Im Süden von Dülmen kratzt das Stadtgebiet an dem ehemaligen Truppenübungsplatz der Englischen Armee. Vor Jahren wurden in den Borkenberge noch Übungen mit Panzern abgehalten. Diese haben die Landschaft durchpflügt und das Wachstum der Bäume in Grenzen gehalten. Daraus entstand dann eine durch Menschenhand entstandene Heidelandschaft.

Mittlerweile kann man auf gesicherten Wegen diese einmalige Landschaft in Augenschein nehmen. Auf der geteerten Strasse kann man wunderbar Fahrrad fahren oder mit den Inlinern skaten. Zwischen den Hecken kann man die Landschaft betrachten. Aber Achtung, man sollte nicht der Versuchung nachgeben und die Wege verlassen. In all den Jahrzehnten wurde tonnenweise Munition verschossen, und nicht jede Granate ist auch hoch gegangen.

Das nenne ich mal Naturschutz, Schutz durch nicht explodierte Munition. Das bremst so einige die sonst der Versuchung nicht wieder stehen könnten.

Facts:


  • Der höchste Berg ist der Fischberg mit 133,3 mtr.
  • Die Borkenberge sind ein kleiner eiszeitlicher Höhenzug aus Sandstein

Bilder:


Weblinks:


Dülmener Discgolf Anlage

Dülmen ist mal wieder ein Vorreiter. Man glaubt es kaum, und das auf dem Land. Hier gibt es die Möglichkeit einer Trendsport Art nach zu kommen. Discgolf kommt ursprünglich aus den USA, dort wird der Sport schon seit den 70er ausgeübt. Damit ist es eine relative Junge Disziplin.

Worum geht es? Discgolf wird wie Golf gespielt, allerdings mit einer Frisbee Scheibe. Es geht darum die Scheibe von einem Startpunkt in einen Korb zu bekommen. Was sich so einfach anhört, ist es auch. Die Anlage umfasst mehrere Körbe, halt wie beim Golf auch.

Der Sport ist einfach und kann von jedem ausgeführt werden. Die Anlage können überall installiert werden, da es die Landschaft schont. Es gibt Anlagen die sich auch in Wäldern befinden. Echt crazy.

Und dieser Sport wird sogar auf Turnieren gespielt, es gibt Preisgelder im fünfstelligen Bereich zu ergattern.

Die Anlage in Dülmen befindet sich auf dem Gelände der

Anna Katherina Grundschule in der Nähe vom DÜB.


Ein paar Fotos von der Anlage.


Links zum Thema:

Deutsche Internet Seite zu dem Thema

Ein tolles Youtube Video dazu.


 

Burg Vischering in Lüdinghausen

Die Burg Vischering in Lüdinghausen ist wahrlich ein Schmuckstück geworden.  Die aufwendigen Renovierungsarbeiten haben sich echt gelohnt. Eine Wasserburg wie es viele im Münsterland gibt. Aber diese liegt nur wenige Minuten von Dülmen entfernt.  Jeder sollte mal dieses kleine Schmuckstück in Augenschein nehmen.  Auch Lüdinghausen ist ein schöner Ort mit einer schmucken Altstadt.


Link zur Internet Seite der Burg Vischering

http://www.burg-vischering.de/index_2018.html


Hier gibt es ein paar Bilder dazu.

Burg Vischering in Lüdinghausen

Dunkler Winter 2017/2018

Wow, wenn man den Nachrichten glauben darf, war das seit langem einer der dunkelsten Winter und das im wahrsten Sinne. Jeder Tag war grau, oder grau und nass. Viele Variationen gab es nicht! Das schlägt ganz schön auf die Stimmung. Um so wunderbarer war es das nach all dieser Zeit das Wetter wieder ein klein wenig besser geworden ist.  Die Sonne kam zum Vorschein, und man sah den blauen Himmel.  Doch das alles hatte einen kleinen Schönheitsfehler, es war so richtig kalt.


Eis auf dem Feld
Eis auf dem Feld


Aber so schön die letzten Tage auch waren. Pünktlich zum Karnevals Wochenende zieht ein fettes Regen und Schneegebiet über uns.

Kopf hoch, es kommen auch wieder bessere Tage.

Dernekämper Schützenfest

Es ist wieder Saison für die Schützenfest. Von Mai bis September findet man eigentlich überall ein Schützenfest, wo zünftig gefeiert wird. Was Bayern mit dem Oktoberfest hat, haben wir auf dem Land mit den Schützenfesten. Diese Traditionsreichen Feste und Vereine überdauern schon seit Generationen, und das aus gutem Grund. In einer Zeit der stetigen Veränderung bieten diese Veranstaltungen einen festen Rahmen. Es ist jedes Jahr das gleiche, und das macht den Reiz aus. Eine Säule der Beständigkeit.

Bei guter Musik und dem ein oder anderen gekühlten Gerstensaft steigt die Stimmung. Es wird viel geredet und gelacht. Hier trifft man sich, abseits der Arbeit. Früher war es die Feldarbeit, heute ist es die Büroarbeit.  Die Nöte und Sorgen werden dann einmal vergessen.

Besonders die Jugend freut sich immer auf die Jugendbälle. In einer Zeit wo es keine Discos mehr gibt, und die guten alten Scheunenfeten auch nicht mehr existieren, werden diese Tanzveranstaltungen innig herbei gesehnt.

Hier kann man mit 16 Jahren schon rein, und spektakulär feiern.

Tut mir einen Gefallen, verändert nichts an euren Traditionen, wir brauchen Dinge die sich nicht verändern.

Macht weiter so…

Dinosaurier

Auch hier wird es Dinosaurier gegeben haben. Schon komisch wenn man sich überlegt wie es da wohl ausgesehen hätte. Wenn große Monster das Land durch streifen.

Hier mal ein Bild, wie es wohl ausgesehen hätte.

Findlinge

Man findet diese Zeugen der Urzeit überall in Dülmen. Findlinge sind Zeugen einer eiskalten Zeit, richtig es ist die Eiszeit.  Große Steine. Die einen findet man in den Vorgärten,  andere zieren Einfahrten oder öffentliche Plätze. Wer also mit offenen Augen durch Dülmen geht, der wird den ein oder anderen Stein auf seinem Weg sehen.

Und wenn man einen gefunden hat, bedenke das es sich ein Zeugen der Geschichte handelt. Wer weiß schon was dieser zu sehen bekommen hat. Germanen, Römer und Sachsen usw. Also haltet inne.

23.02.2017 – Sturmtief Thomas

Tief Thomas fegt über den Britischen Inseln und über unsere Nachbarn im Westen. Im Gepäck eine Menge Regen und viel Wind. Erst zum Abend und in der Nacht zum 24.02.2017 soll der Sturm sich auch über uns austoben. Es wird sich erst in den nächsten Stunden zeigen, ob der Sturm wirklich mit voller Kraft auch über uns zieht.