Dülmener Wildpferde

Die Dülmener Wildpferde sind eine kleine, halbwilde Pferderasse, die in der Region um Dülmen in Nordrhein-Westfalen, Deutschland beheimatet ist. Sie sind bekannt für ihre Robustheit, Ausdauer und Anpassungsfähigkeit an raue Umweltbedingungen. Die Dülmener Wildpferde sind eine der ältesten Pferderassen in Deutschland und haben eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.

Ursprünglich wurden die Wildpferde in Dülmen als Arbeitspferde für die Landwirtschaft und den Transport genutzt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden sie jedoch zunehmend selten, und ihr Bestand ging zurück. In den 1920er Jahren wurden sie als gefährdete Art anerkannt und es wurden Maßnahmen ergriffen, um den Bestand zu schützen und zu erhöhen.

Heute leben die Dülmener Wildpferde in einem Schutzgebiet rund um Dülmen, das speziell für ihre Bedürfnisse eingerichtet wurde. Das Schutzgebiet ist ein wichtiger Lebensraum für die Pferde und bietet ihnen einen Platz zum Grasen und Ausruhen. Es gibt auch regelmäßige Kontrollen und Pflege, um sicherzustellen, dass die Pferde gesund und glücklich bleiben.

Die Dülmener Wildpferde sind eine wichtige kulturelle und historische Ikone in der Region und sind ein Symbol für die enge Verbindung zwischen Mensch und Natur. Heute können Besucher das Schutzgebiet besuchen, um die Pferde zu beobachten und mehr über ihre Geschichte und Bedeutung zu erfahren.

Die Herkunft des Namens „Dülmen“

die Herkunft des Namens „Dülmen“ ist nicht eindeutig geklärt, es gibt jedoch verschiedene Theorien und Vermutungen dazu. Eine Theorie besagt, dass der Name auf das germanische Wort „dil“ zurückzuführen ist, was so viel wie „Tal“ oder „Senke“ bedeutet. Das würde darauf hindeuten, dass Dülmen in einer Senke oder einem Tal gelegen hat.

Eine andere Theorie besagt, dass der Name aus dem Lateinischen stammt und sich von „diluvium“ ableitet, was so viel wie „Überschwemmung“ bedeutet. Das würde darauf hindeuten, dass die Region um Dülmen in der Vergangenheit von Überschwemmungen betroffen ist

Eine weitere Vermutung besagt, dass der Name Dülmen auf den Namen eines germanischen Stammesführers zurückzuführen ist, der in der Region gelebt hat. Der Name des Stammesführers könnte „Dil“ oder „Dul“ gewesen sein, und „men“ würde so viel wie „Siedlung“ oder „Ort“

Es gibt auch noch weitere Theorien und Vermutungen zur Herkunft des Namens Dülmen, aber es bleibt unklar, welche davon tatsächlich zutreffend ist.

Ausgrabungen im Dernekamp

Wer hätte das geglaubt? Auf dem geplanten Gelände für das Neubaugebiet des neu entstehenden Wohnbaugebiets „Auf dem Bleek I“ werden zur Zeit archäologische Ausgrabungen gemacht. Und tatsächlich hat man auch was gefunden, ein Brunnen von Menschen gemacht. Na ja, jedenfalls die Überreste davon. Was sich nicht spektakulär anhört hat es aber in sich. Erste Untersuchungen nach, hat der Brunnen ein Alter von 1800 Jahren. Damit gehört dieser Fund zu einer der wenigen aus dieser Zeit. Aus einer Zeit, wo in Rom die Kaiser regierten. Es gibt wenige Funde dieser Art in Deutschland, die auf Siedlungsspuren hindeuten.

Auf dem Gelände wo einst unsere Vorfahren gelebt haben, werden in wenigen Monaten bzw. Jahre stolze neue Eigenheime stehen. So wird das Gebiet wieder neu besiedelt. Mal schauen was die Archäologie bis dahin noch alles raus findet, bzw. ausgräbt.

Schnee im Münsterland

Wer hätte das noch geglaubt, trotz Klimawandel und den damit verbundenen höheren Temperaturen ist der Winter noch mal zurück gekehrt. Und das mit einer Heftigkeit, die sich auch keiner mehr vorstellen konnte, knappe 30 cm fielen von Samstag auf Montag runter.

Die Landschaft befand sich plötzlich unter einer weißen Decke. Üblich war es ja in den letzten Jahren so, das der Schnee schnell dahin schmolz. Doch dieses mal kam zum Schnee auch die passende Kälte, selbst tagsüber ging es mit den Temperaturen nicht hoch.

Aber ich will an dieser Stelle nicht meckern, ganz im Gegenteil. Ich denke es ist schon toll hier zu leben, aber dieser Schnee hat vieles in einem ganz neuen Licht erstrahlen lassen. Man könnte auch sagen, das man einen anderen Blickwinkel auf alles bekommen hat.

Ich habe dazu mal wieder ein paar Fotos dazu gemacht, damit man sich selbst ein Eindruck machen kann.

RHODODENDRONWALD

In Dülmen Welte ( zwischen Dülmen und Lette ) betreibt die Baumschule Rüskamp unter anderem eine kleinen RHODODENDRONWALD.

In den Monaten April bis Mai zeigt der immergrüne Rhododendron seine ganze Blütenpracht. Die Blüten haben dabei eine große Farbvielfalt. Von Violett bis Rosa, Gelb und Orange findet man hier allerhand. Das Auge kann teilweise die Fülle der Farben gar nicht fassen. Na ja, ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht.

Zwischen hohen Bäumen ist der Rhodendron in die Landschaft eingebettet. Wer also die Möglichkeit hat in den Monaten April und Mai vorbei zu kommen, der sollte einen Besuch hier einplanen. Es ist ein künstliches Naturschauspiel, aber davon mal ab ist ein Traum für die Seele. Einfach mal zwischen den Büschen durchgehen, natürlich auf den Wegen, und genießen. Wobei Büsche ist nicht ganz richtig. Es gibt da mittlerweile Büsche die so groß sind wie kleine Einfamilienhäuser.

Leider geben die Fotos nicht das ganze Spektrum wieder, aber vielleicht machen diese ja Appetit.

Und wo findet man diesen Wald? Wie bereits erwähnt liegt dieser kleine Wald zwischen Lette und Dülmen an der B474. Also sehr gut mit dem Auto erreichbar. In Google Maps gibt man folgendes ein: Rhododendronwald, Welte, 48249 Dülmen.

Die Internetseite der Baumschule Rüskamp lautet wie folgt: https://www.rueskamp-welte.de/rhododendronwald

Rosengarten Seppenrade

Ganz in der Nähe von Dülmen, genauer gesagt in dem kleinen und schönen Örtchen Seppenrade gibt es einen phänomenalen Rosengarten. Der Garten wird ehrenamtlich betrieben. Man erkennt sehr schnell wieviel Herzblut die Mitglieder in den Garten stecken. Hier mal ein paar Impressionen von mir gemacht.

Kirschblüte in Dülmen 2020

Warum in die Ferne schweifen, wenn man vor der eigenen Haustüre alljährlich ein farbenfrohes Spektakel in Augenschein nehmen kann. In Japan gibt es ja das Kirschblütenfest. Und auch in Bonn gibt es eine eindrucksvolle Strasse, die jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht.

Aber auch in unserem beschaulichen Dülmen gibt es so eine Strasse, nur das diese hier relativ unbekannt ist. Was mehr als schade ist! Wer diese Strasse auf und ab geht, der bekommt augenblicklich gute Laune. Ein klein wenig Wärme und ein paar Sonnenstrahlen sind natürlich förderlich.

Also unbedingt mal vorbeischauen. Ach ja, die Adresse wäre natürlich optimal. Sythener Weg – Dülmen Dernekamp